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Mittwoch, 7. Februar 2018

Kaufland und Edeka in Hamburg-Neugraben- Konkurrenten auf Augenhöhe?

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In der zweiten Hälfte des Jahres  2017 gab es gleich zwei Meldungen, die eine deutliche Aufwertung des EKZ Neugraben bedeuteten: Der Marktplatz zeigte sein neues Gesicht u.a. mit einem durchaus ansprechenden neuen Steinbelag und im September eröffnete mit Warneckes Frischecenter ein neues Edeka-Geschäft.
Kaufland hatte noch vor der Eröffnung des Edeka-Betriebes seine Regalsysteme erneuert und „aufgewertet“, stellte sich damit auf den neuen  Konkurrenten ein.
Der Bäcker im Außenbereich macht bei Edeka einen guten Eindruck. Ein kleines Cafe ist durchaus ansprechend platziert. Kaufland punktet mit dem größeren Sortiment, dem leicht niedrigeren Preisniveau und einer Fischabteilung. Käse-und  Wursttheken sowie ein Frischesortiment  und eine Obst-und Gemüseabteilung bieten beide  Anbieter.
Edeka ist zweifellos eine Bereicherung des Einkaufszentrums Neugraben. Es bleibt zu hoffen, dass der neue Edeka-Laden von den Kunden auch angenommen wird. Die vielen „bürgerlichen“ Kunden sollten außer den Besuchen bei Aldi und Lidl auch das Angebot von Edeka in den Blick nehmen.
Edeka bietet schließlich eine ruhigere, etwas gehobenere  Einkaufsatmosshäre.
Nun hatte Edeka zunächst einen etwas unglücklichen Einstieg mit seiner Parkraumbewirtschaftung durch die nicht überall unumstrittene Firma Park&Control und den damit drohenden hohen Parkgebühren bei Parkverstößen. OBI hatte nahezu gleichzeitig diese Firma mit der Überwachung seines großen Parkplatzes betraut.  Die erlaubte Parkzeit ist an sich ausreichend bemessen. Das Problem sind Kunden, die vergessen, ihre Parkscheibe zu platzieren. Aber auch die schnellen Inkassopraktiken von Park&Control. Dies Problem sollte  man jedoch entschärfen können, wenn man den Parkzettel dann zerreißt, wenn der Kunde einen Einkauf bei Edeka nachweisen kann.
Hier muss Edeka flexibel reagieren , hat dies wohl auch inzwischen, da sein Konkurrent Kaufland sehr günstige Parkmöglichkeiten bietet.




Qualitative Verbesserungen im EKZ Neugraben

Mittwoch, 6. Juni 2012

Kaufland in Hamburg-Neugraben braucht Konkurrenz


Kaufland ist im Einkaufszentrum Hamburg-Neugraben das total dominierende Geschäft von in der Tat vergleichsweise enormer Größe, der Ersatz für das eingestellte Karstadt Neugraben. Kein schlechtes Sortiment, keine schlechten Preise. Gute Käse-und Fisch-Theke.
Dennoch: Es gab vor einiger Zeit in diesem Zentrum einen Rewe-Markt zusätzlich, der jetzt durch einen kleineren Discounter auf halber Fläche ersetzt worden ist. Dort habe ich häufig eingekauft. Außerdem  existierte vor schon einiger Zeit  noch ein Sky-Markt  mit Getränkemarkt  an der Cuxhavener Straße gegenüber der Glaserei.
Ergebnis: Das Angebot hat sich inzwischen  im Zentrum Neugraben-Fischbeks verringert.

Nun gibt es eine Bürgerinitiative, die sich für einen Rewe-Markt auf dem Gelände des jetzigen Autohauses Dello an der Cuxhavener Straße/Ecke Bauernweide, einsetzt. Die Kommunalpolitik hat neben der Bebauung Röttiger-Kaserne  damit wieder einen Dauerbrenner, der viele schöne Artikel mit hübschen Politiker-Bildern verspricht.
Ohne  hier in die finanziellen Hintergründe einer Rewe-Gründung auf dem Dello-Gelände einsteigen zu wollen, spreche ich mich klar für diese Gründung aus. Sie hat übrigens von der Kaufkraft Neugraben-Fischbeks her gute Chancen. In der neuen Lage an der Cuxhavener Straße  wird  Rewe zusätzlich  weitere Kundschaft gewinnen können.
Ob Rewe wegen seines Sortiments eine zu starke Konkurrenz für die kleineren Geschäfte im Einkaufszentrum  wäre, kann ich nicht beurteilen. Dazu bedürfte es spezieller Marktuntersuchungen.
Unsere Kommunalpolitiker sollten übrigens auch einmal die Sicherheitskonzepte von Kaufland, Rewe etc.  transparent machen.  Die Neugrabener dürfen jedenfalls sicher sein, dass sie bei Kaufland akustisch und visuell rund überwacht werden, möglicherweise auch mit moderner Gesichtserkennungstechnik.
Wie schön sich vorzustellen, dass die Herren von der Geschäftsleitung, Herr Krupka u.a., abwärts bis hinunter  zu den Sicherheitskräften, denen  hoffentlich mindestens der Mindestlohn bezahlt wird, an den Monitoren die Kunden fröhlich überwachen und mit dem ihnen eigenen Humor kleine Scherzchen zelebrieren.
Übrigens hat Kaufland mit seiner langen Öffnungszeit bei Gewerkschaftern wenig Freunde, dafür mehr bei an langen Öffnungszeiten interessierten Kunden. Allerdings macht sich im Bürgertum zunehmend die Auffassung breit, die Beschäftigten sollten sich  erstmal selbst ordentlich einsetzen und  für ihre eigenen Interessen  kämpfen. Man sollte sie nicht zum Jagen tragen.